
Diese Seite möchten
wir unseren treuen Begleitern widmen, die wir in dieser Welt ein Stück begleiten
durften. Wir waren in der glücklichen Lage mit diesen Hunden zu leben, zu
arbeiten und uns an ihnen und mit ihnen zu erfreuen. Sie waren die Wegbegleiter,
die uns lehrten und uns zu Liebhabern ihresgleichen machten. Mit Freude in
unserem Herzen und Tränen in unseren Augen denken wir an sie. |
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Ulla vom Lärchenbruch (1993 - 2008)
(Labrador Retriever - Hündin)
Sie war die Stammhündin unserer Zucht. Ulla
brachte eine Veranlagung in unsere Linie, die ihresgleichen sucht und die es
Wert ist eisern daran fest zu halten. Als Aufsichtsjäger in Revieren
mit über fünftausend Hektar tätig, verkörperte sie für mich DEN
Jagdgebrauchshund der heutigen Zeit. Eingearbeitet auf der Rotfährte und für
die Jagd auf Niederwild brachte sie so manches schon verloren geglaubte
Stück mit ihrem außergewöhnlichen Jagdverstand und ihrer
Leistungsbereitschaft noch zur Strecke. Dabei legte sie eine Raubwildschärfe
und Konsequenz am Stück an den Tag, welche meine Terrier daneben verblassen
ließ.
Mit ihr habe ich neben der alltäglichen Arbeit im Revier viele Ausstellungen
besucht und sie auf jagdlichen Prüfungen bis zur SSP und VGP geführt und
viele davon hat sie als Beste und Suchensieger abgeschlossen.
Am Tag nach der Beerdigung meines
Sohnes folgte sie ihm zur "Letzten Jagd".
In ihren Nachkommen lebt sie noch immer weiter.
Weidmannsdank
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Österreichische Bundessiegerin
Aika von der Steiermark (1994-2005) "Hexi"
(Deutscher Jagdterrier - Hündin)
Wer einmal eine Hexe hat, hat immer
wieder eine. Meine zweite Jagdterrierhündin. Sie war bei weitem nicht so
massiv und angriffslustig wie Bia und gerade dadurch wäre ihr ein langes
Leben beschert gewesen. Leider spielte bei ihr die Gesundheit nicht mit. Mit
acht Jahren auf einem und mit 10 Jahren auch auf dem zweiten Auge, blind war
sie ein kleines Teufelchen, welches es verstand das ganze Rudel auf Trab zu
halten. Sie war ein idealer Bauhund und wurde kaum einmal schwer geschlagen.
Im Aussehen, von Wesen und Führigkeit eine moderne
Jagdterrierhündin. Eingearbeitet auf Schweiß, zum Stöbern als spurlauter
Hund, als unermüdlicher Apportierer und natürlich zur Arbeit unter der Erde
begleitete sie mich auf sämtlichen Reviergängen gemeinsam mit meinen
Labradorhunden.
Der kleine Pausenkasperl fehlt uns sehr, viel zu früh ertönte für sie das
Signal "Jagd vorbei".
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Queky von Felsbach (1988-2002)
(Labrador Retriever -Rüde)
Suchtgiftspürhund
Über diesen, meinen ersten Labrador, könnte
ich Bücher schreiben. Als einer der erfolgreichsten, wenn nicht überhaupt
bis dato der erfolgreichste Suchtgiftspürhund im Dienste der
Österreichischen Bundesgendarmerie war er in vielen Fernseh- und
Radionachrichten sowie in der Presse immer wieder präsent. Mit ihm hatte ich
auch die Möglichkeit mich selber zum Ausbilder für Polizeidiensthunde
ausbilden zu lassen.
In Erwartung eines Deutschen
Schäferhundes als "Dienstkollegen" wurde mir dann "nur" ein Labrador, dieser
mir damals völlig unbekannten Rasse, vom Bundesministerium bewilligt. Diesem kleinen
Kerl, angekauft in der Schweiz, stand ich absolut negativ gegenüber. Ich
konnte mir nicht vorstellen, dieses pummelige Schweinchen, das sich über
Alles und Jedes immerzu nur freute, tagtäglich im Dienst
mitzuschleppen. War er doch geradezu das Gegenteil eines stolzen, schlanken
Schäferhundes. Aber Auftrag ist Auftrag und so fing ich an dieses Vieh mit
dem komischen Namen für seine dienstlichen Aufgaben vorzubereiten. Schon nach
den ersten Schritten fing es an, plötzlich empfand ich das pummelige Aussehen
als überaus liebenswert, seine Freude und dauerndes Schwanzwedeln als
freudiges Erlebnis und seine Gefräßigkeit als Bestätigung dafür, dass er mit
seiner Welt zufrieden war. Was war passiert ?
Ohne es leugnen zu können überraschte mich dieser kleine Labrador in seiner ganzen Art
und Weise. Wie
bemüht er war etwas zu lernen und absolut willig mit mir zusammen zu
arbeiten. Diese Intelligenz, diese Ruhe und Ausgeglichenheit, aber ganz
besonders dieses Temperament und diese Ausdauer bei der Arbeit,
verblüfften mich einfach. Anlagen in dieser Form und Intensität kannte ich von
unseren anderen Rassen überhaupt nicht. Innerhalb einiger Wochen hat mich Queky überzeugt, dass der Labrador MEINE Rasse ist.
Dafür möchte ich mich bei ihm ganz besonders
bedanken.
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Bia , (1984-1989) "Hexi"
(Deutscher Jagdterrier - Hündin)
Eine Deutsche Jagdterrierhündin. Sie war für
mich der reine Wahnsinn. Wer diese Rasse kennt, weiß auch genau, was damit
gemeint ist. Eingesetzt bei Riegel- und Bewegungsjagden auf Reh und Sau
zeigte sie ihr wahres Gesicht. Als Grantscherm der Nation und Organisator von
ungeplanten Back-, Grill- und Brathuhnessen für die ganze Familie war sie in
der näheren und weiteren Nachbarschaft gefürchtet. Auf Gesellschaftsjagden,
bei denen sie zwar immer wieder durch ihre Führigkeit bestach, ging ich oft
sehr einsam meines Weges. Meine Jagdkollegen hielten, allein durch ihre
Anwesenheit, gerne einen größeren Respektabstand zu ihr ein.
Ihr Leben, aber auch ihr Tod war die
Baujagd. All zu schnell und unerwartet brach sie
zu ihrer "Letzten Jagd"
auf.
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Benno (1981-1994)
(Deutscher Schäferhund - Rüde)
Benno begleitete mich in meiner Sturm- und
Drangzeit. Gemeinsam waren wir bei vielen Unternehmungen und
Veranstaltungen unterwegs. Mit über 40 Auszeichnungen und Pokalen von Schutzhunde- und Fährtenturnieren, stellten wir das Wohnzimmer meiner Eltern
voll. Dieser, allein in seiner Erscheinung beeindruckende Hund,
Schulterhöhe 72 cm und mit über 55 kg Körpergewicht, lebt bis heute noch
immer in den
Gedanken vieler, vieler Menschen weiter. Immer wieder werde ich noch auf ihn
angesprochen.
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Benno, Ulla, Queky |
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